Vor Wochen hatte ich im Hagebaumarkt spontan ein Metallbeet gekauft, weil es um 80 € heruntergesetzt worden war. Nach dem ich nun diverse Beete aus Holzelementen und Holzlatten selber gebaut hatte, werde ich nun zu Metallbeeten wechseln. Diese sind haltbarer und bereiten erheblich weniger Arbeit beim Aufbauen; dazu hatte ich bereits einen Artikel verfasst: Sind Holzhochbeete Ressourcenfresser?
Im Artikelbild sind zufällig ein Kuhfuß und ein Fäustel zu sehen. Die lagen zufällig dort und wurden zum Aufbau des Metallbeetes nicht benötigt. In der Anleitung steht, der Aufbau dauere eine halbe Stunde. Das mag stimmen, wenn man schon einmal ein solches Beet aufgebaut hatte. Der Erstaufbau dauert jedoch länger, weil man die Teile noch nicht kennt und die Bauanleitung teilweise etwas missdeutig ist. Ohne die Zeit gemessen zu haben, denke ich, dass es mehr als eine Stunde gebraucht hat; das ist aber kein Vergleich zu Holzbeeten, die grundiert und lasiert werden müssen, was mindestens Tage dauert, wenn nicht noch länger (wie bei mir).
Wühlmausschutz: Bei den ersten Holzbeeten hatte ich ein Gitter unter den Holzrahmen getackert, bei meinen Beerenbeet hatte ich das Drahtgitter einfach in den Holzrahmen hinein passend getreten. Für das Metallbeet habe ich das Drahtgitter mit einer Blechschere so zurecht geschnitten, dass unter dem Metallbeet auf jeder Seite ca. 5 cm drüber ragt und es dann drauf gestellt.

Im Foto ist links der Wühlmausschutz erkennbar (darunter der Rasen, auf dem das Beet steht). Der Wühlmausschutz ist vermutlich feinmaschiger, als notwendig. Aber man muss im Baumarkt nehmen, was verfügbar ist. Wichtig ist mir, dass das Gitter gegen Korrosion geschützt ist, damit es nicht binnen weniger Jahre weg gammelt. Es wäre doch idiotisch, wenn man ein haltbares Metallbeet aufbaut und sich der Wühlmausschutz drunter vorzeitig verabschiedet.
Im Beet liegt der Inhalt einer Maurerbütt an Baumschnitt. Da muss mindestens noch eine weitere Ladung hinein.
Das Beet hat auch eine Schneckenschutzkante, die ich aber erst installieren kann, wenn ich endlich daran denke, Schraubenschlüssel mitzubringen. Bei Möbeln ist es üblich, dass solche Werkzeuge beiliegen, bei Hochbeeten anscheinend nicht.
