Vegetation abschnippeln, wo der Rasenmäher nicht hin kommt. Das war bislang der Job meiner Grasschere von Parkside (Lidels Schrottwerkzeug-Marke). Die schnitt leidlich und mir wurde klar, etwas elektrisches muss her.
Als Freund guter Markenware habe ich bereits eine vorzeigbare Flotte an Akkuwerkzeugen von Makita. Allerdings, so eine akkubetriebene Grasschere kostet bei Makita mehr als 400 €; das ist nicht angemessen für einen Kleingarten.
Neulich im Baumarkt (Bauhaus) stach mir die Grasschere der mir bis dato unbekannten Marke „Hurricane“ ins Auge. Betrieben mit eingebautem Akku einschließlich Ladegerät: 29,99 €! Das war niederschwellig genug, um es damit mal zu versuchen. Trotz schlechter Erfahrungen mit Billigwerkzeug – „Wer billig kauf, kauf doppelt“ oder wie die Britten sagen: „I You buy cheap, You buy twice!“

Bei Hochbeeten sitzen die Schnecken oft im Bereich des Beetfußes hinter der anstehenden Vegetation. Deshalb ist es wichtig, diesen Bereich frei von Vegetation, bzw. die Vegetation so kurz wie möglich zu halten. Feuchte ist nicht nur für Schnecken ein wohliger Rückzugsort, sondern fördert auch Zersetzungsprozesse unbehandelten Holzes. Kurzum: Dieser Bereich muss immer kurz gehalten werden. Die Grasschere ist dafür das prädestinierte Werkzeug.
Die elektrische Grasschere lässt diese Aufgabe wesentlich weniger mühevoll und damit schneller von der Hand gehen.
