Es gibt dafür allerhand fertige Produkte, teils relativ billig, teils sehr teuer. Ich möchte hier eine Lösung vorstellen, die vollständig ohne Versandkosten auskommt, weil man die erforderlichen Teile im örtlichen Baumarkt bekommt (ein meinem Fall: Bauhaus). Für die Kanten nehme ich Kantenbleche aus Aluminium, welche für Dachkanten vorgesehen sind. Das Material ist leicht zu verarbeiten.
Ein 100 cm langes Blech kostet 5,65 € und für ein übliches Hochbeet 120×80 cm benötigt man 5 Stück. Dort wo es zu kurz ist, wird leicht überlappend ein Stück angefügt, wo es zu lang ist, mit einer Blechschere abgeschnitten.

An den Überlappungsstellen habe ich die Bleche mit 3 mm Blindnieten (Popnieten) miteinander verbunden; ob das zwingend nötig ist, weiß ich nicht. An den Ecken muss immer überlappen gearbeitet werden, damit eine umlaufende Kante entsteht. Ritzen an den Holzelementen müssen geschlossen werden; ich habe dafür Baukleber verwendet–man kann dafür aber sicher nehmen, was man will, bzw. was man gerade da hat. Ich hatte gerade Baukleber da.
Notwendiges Werkzeug: Akkuschrauber/Bohrmaschine zum Vorbohren und Aufschrauben der Bleche, Blechschere; optional: Blindnietenzange.
Da Schnecken kein Skelett besitzen, können sie durch sehr enge Ritzen kriechen. Darum kann es sinnvoll sein, die Bleche zusätzlich mit dem Holzrahmen des Beetes zu verkleben, andernfalls muss man die Schrauben eng setzen (so habe ich es gemacht). Beim nächsten Beet werde ich wohl kleben.
Die Kombination Stahlschraube/Alu könnte Korrosion begünstigen; mal sehen, wie lange das hält.
